Die besondere Art der Verleimung verleiht den Hölzern ganz besondere Spieleigenschaften. Die Leimfuge ist bei den von mir verwendeten Glutinleimen dünner, die Hölzer sind etwas leichter und schneller, die Schlagrückmeldung direkter, die Holzeigenschaften werden kaum von den Leimfugen gestört, die wenig mit Holz zu tun haben.

 

Die Verarbeitung ist aber sehr aufwendig, da bei Glutinleimen die Verarbeitungstemperatur beim Leimen der einzelnen Sperrholzschichten bestimmte Grenzen nicht unter- bzw. überschreiten darf und der Press- und Trocknungsprozess länger ist und stärker kontrolliert werden muss. Die Pressung erfolgt zwischen temperierten Platten, die nur langsam abgekühlt werden. Außerdem sollte der Leim frisch angesetzt werden, ist jedoch nicht sehr lange haltbar. 

 

Dieser Aufwand schlägt sich natürlich auch im Verkaufspreis nieder, der aber immer noch deutlich unter dem diverser hochweriger Serienhölzer liegt.



Der Leim macht die Musik

Nr. 645

Ca. 6,5 mm starkes, 7-schichtiges Holz auf der Basis eines weichen, dämpfenden, ca. 3 mm dicken
3-fach Pappelkerns, lineares Verhalten, kein Katapulteffekt, gefühlvolles und stabiles Allroundholz.
Aufbau identisch mit 245, mit Glutinleim verleimt. Gewicht jedoch nur ca.75 g
 

Belag- und Spieltipps:

Für alle Allrounder, die gerne einen weichen Anschlag, jedoch  mit  etwas stärkerer Rückmeldung mögen.